Historische Ansichten von Hettstedt


Die Vernachlässigung, die Hettstedts Bausubstanz gerade in den altstädtischen Wohngebieten erfahren hat, die zahlreichen, ja geradezu flächenhaften Abbrüche dort und die Konzentration auf den Industriestandort lassen eines heute kaum noch sichtbar werden:

Hettstedt, mit einer Fläche von ca. 1986ha und ca. 22.000 Einwohnern, ist eine Stadt mit einer großen Geschichte und einer herausragenden kulturgeschichtlichen Bedeutung.

Am 02.Juli 1046 wird Hettstedt erstmals in einer Schenkungsurkunde König Heinrich III. an die Stiftskirche Meißen als "locus (Ort, Dorf, Marktflecken) Heiczstete" urkundlich erwähnt.

Als um 1199 im Mansfelder Land der Bergbau beginnt, ist es auf den Kupferberg bei Hettstedt.

Für die Entwicklung der deutschen Städte im Mittelalter wichtigen Daten sind aus Hettstedt zu belegen:

  • 1283 erstmalig als "civitatem" (Stadt) mit einem Magister Fredericus genannt,
  • 1358 erste Erwähnung einer Stadtschule,
  • 1385 erste Erwähnung eines Rates,
  • 1412 Bestätigung der ersten Stadtordnung,
  • 1434 Bestätigung eines Brauprivilegs.

Mehrfach wurde Hettstedt aber auch durch Eroberungen oder Brände zu erheblichen Teilen zerstört, so 1181, 1506, 1627, 1697 und zuletzt am 11.04.1945.
Vieles von dem, was es in dieser Stadt an schönen und bewahrenswerten Bauwerken gab, ist heute nicht mehr zu sehen.

historische Ansichten zwischen 1898 und 1940
mit Hettstedter Ansichten, die es heute nicht mehr gibt

Saigertor

Markt

Efeuturm (Stadtmauer)


Deutsches Reichs-Cafe


Straßenansichten

Straßenbahn


Braukomune


Glück Auf