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Im
Jahre 1950 feierte der Mannsfelder Bergbau sein 750jähriges Bestehen. Das
war der Anlaß, eine Durchführungsbestimmung zur Entwicklung einer
neuen Tracht herauszugeben. Diese Kleidung wurde für den gesamten Bergbau
der Deutschen Demokratischen Republik gültig, und zum erstenmal wurden
auch die beim Bergbau tätigen Frauen einbezogen.
Das Bild zeigt zwei Beispiele: Der Steiger ist an den silbernen Knöpfen
und am Dienstgradabzeichen zu erkennen. Er trägt entweder weiße Hemden
mit schwarzem Binder oder blaue Hemden mit rotem Binder.
Die Verwaltungsangestellte trägt eine Kostümjacke mit weißer
Bluse. Als Kopfbedeckung trägt sie eine Baskenmütze mit dem Emblem
auf der linken Seite. Die FArbe der Paspelierung wird durch den Berufszweig
bestimmt. Farbige Kennzeichen auf dem linken Unterärmel kennzeichnen die
Berufsgrade; sie sind bei den Bergleuten gelb, bei den Hüttenleuten rot.
Entsprechend sind auch die farbigen Biesen am Kragenspiegel, die bei den Verwaltungsangestellten
und dem LEhrkörper der Bergschulen von blauer Farbe sind. |